UtopiaJETZT!
 

UtopiaJETZT! 
Räume für Visionen

Coole, intseressante, witzige und kreative Leute kennen lernen. Visionen wahr werden lassen. Leben spüren. In diesen Tagen kann alles passieren. Über 3000 Leute warten auf dich!


Und wir waren dabei!

Der KJG Bezirk Frankenthal hat mit einer kleinen Gruppe von 9 KJGlern und KJGlerinnen am 1.-4. Mai an der Großveranstaltung UtopiaJETZT! der Katholischen Jungen Gemeinde in Würzburg teilgenommen. Zusammen haben wir vom Bahnhof Frankenthal nach Mannheim abgefahren gefahren, wo wir die anderen Teilnehmer aus dem Diözesanverband Speyer, aber auch schon einige KJGler und KJGlerinnen aus Viernheim und Bensheim (DV Mainz) trafen.
 
Nach einer äußerst lustigen Bahnfahrt mit der Regionalbahn nach Würzburg bezogen wir zusammen mit KJGlerinnen und KJGlern aus Mainz und Freiburg in der sOliver-Arena, wo normalerweise Bundesliga-Basketball geboten wird, Quartier. Mit der Straßenbahn ging es dann zum Veranstaltungsgelände auf den Mainwiesen.
 
Dort eröffnete die extra dafür gegründete KJG-Band mit dem Lied zu Utopia-JETZT! Alle Teilnehmenden Diözesanverbände aus ganz Deutschland, aus Hamburg und München-Freising, aus Essen und Magdeburg und viele mehr wurden begrüßt, wobei wir Speyrer mit unserem Schlachtruf „KJG – Keine Feier ohne Speyer – ZickeZackeZickeZacke HoiHoiHoi – ZichZackZackich Schabernackich“ Lautstark! aus der Menge heraus stachen.
 
Anschließend wurde der Markt der Möglichkeiten eröffnet, bei dem die KJG-Diözesanverbände viele verschiedene Angebote, Materialien, Aktionen, Spiele, Lieder und Tänze anboten.
 
Spät abends zogen wir gemeinsam zum Würzburger Dom, wo wir zusammen mit Weihbischof Hauke aus Erfurt einen besinnlichen Nachtimpuls feierten.
 
Am nächsten Morgen trafen wir uns zum gemeinsamen Frühstück wieder alle auf dem Gelände, wo über den Tag hinweg vielfältige Workshops mit spirituellem, politisch-inhaltlichem, aber auch lustigen Inhalten besucht werden konnten. Auch die Fimcap-Freunde aus Belgien und der Slowakei boten Workshops an, die ein besonderer Anziehungspunkt für alle an. Den ganzen Tag über gab es im Kinderland „Kitopia“ für die Jüngsten Spiel- und Bastelangebote.
 
Am Abend spielten zum Kulturabend lokal und regional bekannte Gruppen Lieder auf der Hauptbühne, es gab am Kulturabend aber auch viele andere Angebote – wie zum Beispiel Imporvisiertheater, Artistik und Kleinkunst. Mit dem späteren Abend kamen immer mehr in das Bayrische Zelt, das Spätabends nach dem Karaokeabend zum Hexenkessel wurde
 
Am nächsten Tag wurde die Demo organisiert, die in den Workshops erarbeiteten Inhalte wurden gesammelt und vorbereitet, Plakate mit den Forderungen, Ideen und Wünschen der Kinder und Jugendlichen gemalt und gestaltet.
 
Um 14.00Uhr ging es los: Mit Lautstark!em Protest und vielen Trillerpfeifen zog die KJG auf den Marktplatz und erregte mit etwa 2200 Personen viel Aufmerksamkeit bei Passanten und Städtebummlern. Auf dem Marktplatz trafen wir mit dem bayrischen Kultusminister zusammen, der sich zu unsern Ideen bekannte und viele Anregungen für die Jugendarbeit mitnahm. Die Platzwette, 2000 Euro für das →Misereor-Projekt 2-Euro-helfen zu sammeln wurde gegen den Minister gewonnen. Für je zwei gespendete Euro wurden selbst gebastelte Papiermenschen verteilt, die dann auf die große Weltkugel geklebt wurden.
Außerdem brachten vier KJGler und KJGlerinnen die Forderungen an die Gesellschaft, Kirche und Politik und ihre Utopien von einer besseren Welt Jetzt! und in der Zukunft vor. Vor allem die 12-jährige Pauline aus Unterfranken wurde frenetisch gefeiert und bejubelt.
Gefordert wurden u.a. mehr Mitsprachrechte in der Gesellschaft und der Kirche, eine demokratischere Kirche, ein stärkeres Bewusstsein für die Schöpfung, größeres Bewusstsein für die Bedürfnisse der Mitmenschen im Alltag und mehr Einsatz für die Menschen in den ärmeren Ländern (globale Gerechtigkeit).
 


Am Abend rockten dann der Hamburger Pohlmann und H-Blockx auf dem Gelände und wurden total überrascht, wie eine solch kleine Gruppe (zumindest gemessen an den üblichen Massen der Rockkonzerte) dermaßen viel Stimmung machen kann. Nacherleben könnt ihr das hier noch einmal durch die beiden Videoaufnahmen (aufgrund der vielen Bewegung ist das Video 2 in der ersten halben Minute sehr verwackelt – dafür eine Bitte um Entschuldigung – es wird danach aber besser).
 


Aber auch auf der anschließenden Abschlussparty in der Stadtmensa ging es hoch her. Daher trafen viele KJGler und KJGlerinnen etwas übermüdet aber gut gelaunt, meist aber auch traurig, dass es schon bald wieder vorbei sein wird am Sonntagmorgen auf den Mainwiesen ein. Dor feierten wir mit dem Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann und dem Erfurter Weihbischof Reinhard Hauke unter Mithilfe der fränkischen Sonne den Abschlussgottesdienst „In Gottes Namen“, musikalisch begleitet durch den →"Bamberger Feuerstein-Chor".

Anschließend ging es langsam los zum Hauptbahnhof, müde und überglücklich, diese besonderen vier Tage erlebt zu haben Und die ersten Utopien wurden schon weiter gesponnen: Wie bekommen wir die nächste Großveranstaltung zu uns, damit es dann heißen kann: „Eine Feier hier in Speyer!“?

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72-Stunden-Aktion, die 2.
 
Vom 7.-10. Mai findet die 3. Auflage der 72-Stunden-Aktion statt. Und zum zweiten Mal nach 2004 ist die KJG St. Paul dabei. Vorabinformationen werden hier auf der Bezirksseite gelinkt, während der Aktion werden zeitnah Medien und Informationen hochgeladen, damit ihr stets informiert seid.

Mehr zur 72-Stunden-Aktion allgemein findet ihr unter
www.72-Stunden.de
 
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